Lauf an der Pegnitz, 20. Mai 2003
Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz der Jost AG Unternehmensgruppe gab der Vorstand die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2002 bekannt.
Das Konzernergebnis war mit 14,5 TEUR wiederum positiv. Durch die teilweise hohen Verluste zweier Standorte (Berlin und Dresden) fiel das Ergebnis leider niedriger aus, als es hätte sein können.
Die Umsatzerlöse sanken zwar um 17,9% auf 6,43 Mio. EUR, der Rohertrag konnte aber um 5,4% auf 4,27 Mio. EUR durch die gute Auslastung im Dienstleistungsbereich gesteigert werden. Am erfreulichsten entwickelte sich die 100% Tochter Kinzel AG, die ihren Umsatz um 17,1% steigern konnte.
Der Jahresüberschuss belief sich auf + 14,5 TEUR (Vorjahr: + 313,7 TEUR), das EBIT lag bei + 84 TEUR (Vorjahr +359,1 TEUR). 14.468,52 EUR war das DVFA / SG Ergebnis, was je Aktie 3 Cent entspricht.
Die fortgeführten Kostensenkungsmaßnahmen zeigten wiederum Auswirkungen und so konnten die betrieblichen Aufwendungen nochmals um 6,5% auf 1,19 Mio. EUR gesenkt werden, was sich teilweise aus den Standortschließungen Dresden, Berlin und Fulda ergab.
Hervorzuheben ist auch die gute Liquiditätssituation. So konnte die Abhängigkeit von Banken auf ein Minimum reduziert werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 10,6% auf 47,2%, der Verschuldungsgrad verringert sich um 10,6% auf 52,8%.
Die Jost Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2002 behauptet und konnte wieder mit Gewinn abschließen!
Auch im laufenden Geschäftsjahr 2003 werden die Kostenstrukturen, die gute Liquiditätssituation, eine klare und schlanke Standort- und Organisationsstruktur mit einer einheitlichen Produkt- und Leistungspalette ein Hauptaugenmerk bleiben, um weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung zu erzielen und erstmalig eine Dividende für 2003 ausschütten zu können.