Jost AG gibt Ergebnis 2003 bekannt - Abschreibungsverluste durch Trennung vom IT-Geschäft 13.05.2004

Lauf an der Pegnitz, 13. Mai 2004

Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz der Jost AG gab der Vorstand Klaus Jost das Ergebnis des Geschäftsjahres 2003 bekannt.

Der Gesamtumsatz der Jost AG beträgt 700.760 €. Die Jost AG Kanzleibörse konnte in 2003 einen Provisionsumsatz von 687.602 € verbuchen und damit eine Steigerung gegen 2002 von 167 % erzielen. Das Ergebnis der Jost AG ohne die Sondereinflüsse spiegelt mit + 149.231 € die positive Entwicklung der Kanzleibörse wieder. Durch Forderungsverluste, Abschreibungen, Verlustübernahmen aus verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wird das Ergebnis mit – 1.184.803 € belastet was zu dem Jahresfehlbetrag von – 1.035.902 € führt (EBIT –1.053.074 €). Das DFVA/SG-Ergebnis belief sich auf - 1.035.902 € ( - 2,3597 € je Aktie).

Hervorzuheben ist die Liquiditätssituation, die bestehenden Geschäftskonten werden ausschließlich im Guthaben geführt. Die Liquidität 2. Grades steigerte sich auf 488,8 % gegenüber dem Vorjahr mit 199,6 %. Ebenso erfreulich ist die Eigenkapitalquote von 86,6 %, die im Vorjahr 76,2 % betrug. Der Verschuldungsgrad verringerte sich von 31,3 % im Vorjahr auf 15,4 %.

Die Jost AG hat sich vom IT-Geschäft getrennt.

Die 100 %-ige Beteiligung Kinzel AG, die den kompletten IT-Bereich zum 1. Januar 2003 übernommen hatte, wurde vorsorglich aufgrund hoher Verluste in 2003 komplett abgeschrieben ebenso wie die Forderungen der Jost AG gegenüber der Kinzel AG.

Sämtliche Beteiligungen der Jost AG wurden vorsorglich vollständig abgeschrieben. Ausgenommen wurde die Jost Finanzberatungs GmbH, die zum 01.01.2004 in die Jost AG verschmolzen wurde.

Mit der Trennung vom IT-Geschäft hat sich die Jost AG strategisch von den Verlustbringern gelöst und hat mit einer zielgerichteten Organisation die Voraussetzungen für ein positives Ergebnis 2004 geschaffen.